Über Mich

Freischaffende Künstlerin & Autodidaktin aus Leidenschaft

Ich überlegte nicht eine Sekunde lang, ob ich mich an eine wetterfeste NANA in einer Größe von 130 - 160cm mit einem entsprechenden Umfang, der einer NANA würdig wäre, wagen sollte.

Tatsächlich hatte ich nur ein vage Vorstellung davon wie aufwändig die ganze Geschichte werden würde und es gab auch einen ganz kurzen Moment, da hätte ich fast hingeschmissen - aber eben nur fast...



Über das Projekt Nana

Das Projekt NANA ist entstanden durch eine Anfrage, eine Outdoor-Figur inspiriert von der Kunstrichtung Pop Art und der Figuren nach Niki de Saint Phalle der 50er/60er Jahre zu kreieren. Die Fertigung einer wetterfesten Plastik/Skulptur stellt enorme Anforderungen an die zu verwendenden Materialien und erfordert eine umsichtige Bearbeitung auch im Detail. Noch dazu, wenn man wie ich - im Gegensatz zu den Figuren aus den 50er / 60er Jahren - höchsten Wert darauf legt, möglichst umweltfreundlich und gesundheits-unbedenklich zu arbeiten. Nach sehr intensiven Recherchen kam ich Schritt für Schritt weiter - zunächst in der Planung, dann in der Umsetzung. Ich beschloss, die einzelnen Schritte während der praktischen Umsetzung niederzuschreiben und in Form eines Tagebuchs meine Erfahrungen in dem gesamten "Learning-by-Doing"-Prozess samt Pleiten, Pech und Pannen auch anderen Interessierten und Kreativen als Print-on-Demand-Buch und  e-Book zugänglich zu machen.

Entstanden ist ein unterhaltsamer Erfahrungsbericht und eine DIY-Anleitung der etwas anderen Art, reich bebildert mit zahlreichen Fotos und Illustrationen, gespickt mit hilfreichen Tipps & Tricks, einer kleinen Materialkunde sowie einer detaillierten Einkaufsliste inklusive der wichtigsten Bezugsquellen. Last but not least enthält das Buch eine Übersicht zu allen anfallenden Kosten und des nicht zu unterschätzenden Zeitaufwands.



Über die Figur

Ohne mein kleines Atelier hätte ich die NANA nicht machen können! Das ist nichts, was man mal so nebenbei womöglich in einer Wohnung, auf dem Balkon oder irgendwo im Außenbereich fertigen kann. Zumindest nicht in dieser Größe. Die NANA braucht viel Aufmerksamkeit, Platz, Zeit und Ruhe. Überdies bis zur Fertigstellung auf jeden Fall ein Dach über dem Kopf.

Und sie produziert eine ganze Zeit lang reichlich Schmutz! Sei es in Form von Flüssigkeit und sonstiger "Materialmix-Pampe", sei es in Form von "Staub". Deshalb war es auch nicht möglich, z.B. während der Trockenzeiten, andere Arbeiten parallel zu machen. 

Insofern bremste mich die NANA eine ganze Weile aus und ich konnte das Atelier nicht anderweitig bzw. parallel nutzen. Auch das gilt es zu beachten, wenn man plant eine NANA zu kreieren und nicht gerade über ein weitläufiges 100 qm2 Atelier verfügt.